Kaffee kalt aufbrühen? Das klingt doch komisch und widerspricht sich doch auch irgendwie. Oder? Doch anscheinend scheinen viele Kaffee-Fans drauf abzufahren. Also lohnt sich doch mal ein genauerer Blick.


 
 
 

Cold Brew oder Ice Brew Kaffee kann zu Hause hergestellt werden, ohne sich zuvor spezielle Utensilien anzuschaffen. Doch als echter Cold Brew Liebhaber lohnt sich irgendwann dann doch die Anschaffung einer French Press.

Und was ist nun ein Cold Brew Kaffee oder ein Ice Brew Kaffee? Und worin besteht der Unterschied?

Cold Brew Kaffee

Wie der Name schon sagt wird der Cold Brew Kaffee mit kaltem Wasser "gebrüht". Um genau zu sein verwendet man Wasser in Zimmertemperatur. In einen Liter Wasser gibt man 200g grob gemahlenes Kaffeepulver. Zugegeben, das ist echt viel. Doch man bekommt später ein Kaffeekonzentrat das bis zu zwei Wochen im Kühlschrank haltbar ist und mit weiterem Wasser und Eiswürfeln gestreckt wird. Je nach bevorzugter Kaffeestärke. Hat man nun also das Kaffeepulver mit dem Wasser gut vermischt und umgerührt wird das Gefäß mit Frischhaltefolie luftdicht abgedeckt. Diese Mischung muss nun bei Zimmertemperatur für mindestens 12 Stunden ziehen.

Übrigens sind, wohl entgegen vieler Erwartungen, nachher weniger Bitterstoffe im kalten Kaffee als in seinem heißen Verwandten. Somit ist er auch viel Magenfreundlicher.

Nachdem der Kaffee durchgezogen ist kann er durch einen Filter in ein anderes Gefäß abgegossen werden. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt um mal zu probieren. Je nach Geschmack vermischt man wie gesagt das kalt gebrühte Kaffeekonzentrat mit weiterem kalten Wasser und Eiswürfeln.

Ice Brew Kaffee

Ice Brew funktioniert ganz anders. Hier wird der Kaffee mit heißem Wasser aufgebrüht. Allerdings läuft der fast fertige Kaffee auf Eiswürfel, die zuvor in die Kaffeekanne gefüllt wurden.